Schulen in benachteiligten sozialen Lagen stark machen! Rossmann kündigt Bundesinitiative an

Schulen in benachteiligten sozialen Lagen und mit besonderen Aufgaben der Integration stehen vor großen Herausforderungen. Ernst Dieter Rossmann, SPD-Bundestagsabgeordneter im Kreis Pinneberg und Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, sieht in der Stärkung und besseren Förderung solcher Schulen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, damit Bildungserfolge nicht von der sozialen Herkunft und dem Wohnort abhängen. Rossmann: „Ich bin sehr froh darüber, dass wir im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD eine gemeinsame Bund-Länder-Initiative verabredet haben, um soziale Ungleichheiten und Lernrückstände der benachteiligten Schülerinnen und Schüler zu reduzieren“.

Mit einem gemeinsamen Antrag wollen die Bildungspolitiker/-innen der Fraktionen von CDU, CSU und SPD jetzt diese Bund-Länder-Initiative anschieben, die sich am Vorbild des Programms „Leistung macht Schule“ orientieren soll, die bereits vor einiger Zeit auf Bundesebene zusammen mit den Ländern zur Förderung von hochbegabten Schülerinnen und Schülern eingeleitet worden war. Entsprechend soll auch hier die finanzielle Ausstattung bei 125 Millionen Euro für die Laufzeit von zehn Jahren liegen. Rossmann: „Uns schwebt ein zweiphasiges Verfahren vor, bei dem zunächst bundesweit 300 Schulen der Grundschule und der weiterführenden Schulen ausgewählt und bei oder Entwicklung guter Konzepte für mehr Bildungsgerechtigkeit modellhaft unterstützt werden sollen.“

In einer zweiten Phase der Initiative sollen dann Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die mit den Schulen entwickelten Konzepte, Maßnahmen und Materialien hinsichtlich ihrer Wirksamkeit überprüfen, damit diese Ergebnisse dann allen weiteren Schulen bundesweit zur Verfügung gestellt werden können. Rossmann: „Es gibt jetzt schon ganz hervorragende Schulkonzepte, die bei Schulen in benachteiligten Lagen und mit besonderen Aufgaben der Integration von den Schulleitungen, der Lehrerschaft und den Eltern vor Ort zusammen mit den Organisationen und Institutionen im Umfeld der Schulen umgesetzt werden. Woran es in Deutschland fehlt, ist, dass diese guten Konzepte besonders unterstützt werden und als Best-Practice von den über 35.000 Schulen bundesweit genutzt werden können. Rossmann: „Ich setze mich sehr stark dafür ein, dass der neu zu bildende Nationale Bildungsrat an dieser Stelle auch Engagement zeigt, um mit guten Beispielen Schule zu machen.“

Die Bund-Länder-Vereinbarung soll nach dem Willen der Bildungspolitiker/-innen der Koalitionsfraktionen spätestens im vierten Quartal 2019 ausverhandelt sein, so dass dann sowohl die Länder wie der Bund ihren Anteil an den Aufgaben genau kennen. Mit einem Finanzantrag schon zum Haushalt 2019 wollen die Bildungspolitiker von SPD, CDU und CSU jetzt sicherstellen, dass diese Verabredung aus dem Koalitionsvertrag auch wirklich zügig umgesetzt werden kann und erste Vorarbeiten für dieses Zehn-Jahres-Programm dann bereits im Jahr 2019 beginnen können.

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