Wedeler Zukunftsprojekte: Schmidt und Rossmann im Dialog

Große Koalition in Berlin, Wedel Nord und Bildungspolitik – In einem konzentrierten Informationsgespräch im Wedeler Rathaus haben sich der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Pinneberg Ernst Dieter Rossmann (SPD) und der Wedeler Bürgermeister Niels Schmidt über aktuelle Wedeler Themen und die Auswirkungen einer möglichen Großen Koalition in Berlin für die Rolandstadt ausgetauscht.

Rossmann, der mit dem Wedeler SPD-Chef Lothar Barop und dem SPD-Kreisvorsitzenden Thomas Hölck ins Rathaus gekommen war, erkundigte sich bei Schmidt nach dem Planungsstand des Bauprojektes Wedel Nord und wie weiterer bezahlbarer Wohnraum in Wedel entstehen könnte. Eine wichtige Rolle maß Rossmann dabei auch einer sogenannten Grundsteuer C zu, die von CDU und SPD eingeführt werden soll, um brachliegendes Bauland so zu verteuern, dass es schneller in den knappen Markt kommt. Zudem berichtete Rossmann, der an der Aushandlung des Koalitionsvertrages von Union und SPD direkt beteiligt war, von der Digitalisierungs-Initiative der neuen Bunderegierung in spe, die unter anderem die Investition von insgesamt 3,5 Milliarden Euro in digitale Unterrichtsmittel für Schulen vorsieht.

Bürgermeister Niels Schmidt begrüßte die von der Großen Koalition geplanten Mehrausgaben für verschiedene Bildungsprojekte verlieh aber auch der Hoffnung auf eine möglichst unbürokratische Mittelverteilung Ausdruck, sodass am Ende möglichst viel Geld in konkrete Projekte vor Ort fließen könne und nicht im Verwaltungsapparat hängen bleibe. Ein großes Problem stelle zudem bei der Umsetzung des Betreuungsanspruches für Krippen- und Kitakinder weiterhin der Fachkräftemangel im Erziehermarkt dar.

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