Weg mit den Einwegbechern!

Montagmorgen: Mülleimer am Elmshorner Bahnhof. Den Müllbergen aus Einwegbechern hat SPD-MdB Rossmann jetzt den Kampf angesagt.

Montagmorgen: Mülleimer am Elmshorner Bahnhof. Den Müllbergen aus Einwegbechern hat SPD-MdB Rossmann jetzt den Kampf angesagt.

Bahn, Back-Shops und Bürger sollen aktiv werden

Mehr Einwegbecher als die Abfalleimer fassen können: Das ist ein übliches Bild an den Kreis Pinneberger Bahnhöfen. Ein Bild, an das sich der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann aber nicht gewöhnen will. Er fordert jetzt Bürger, Back-Shops und Bahn gleichermaßen auf, etwas dafür zu tun, dass die Bahnhöfe wieder sauberer werden.

„Natürlich ist die Bahn in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass es genügend Abfallbehälter gibt und dass diese auch oft genug geleert werden“, betont Rossmann. „Aber wer die Müllberge sieht, der erkennt auch die Ursache: Der schnelle Kaffee auf dem Weg zur Arbeit.“ Sein Appell geht daher gleichermaßen an Pendler wie auch an die Back-Shops im Umfeld der Bahnhöfe. „Ich würde mich freuen, wenn sich die Läden, die ‚Coffee to go‘ anbieten, auch mitgebrachte Becher akzeptieren und selbst Mehrweg- oder Pfandbecher anbieten würden. Und von den Bahnnutzern würde ich mir wünschen, dass sie im Sinne von Umwelt- und Klimaschutz ebenfalls auf Mehrweg setzen und mit ihren Kaffeehändlern über gemeinsame Lösungen sprechen.“

Dass der schnelle Kaffee auf dem Bahnsteig den Start in den Arbeitstag ein bisschen einfacher macht, ist ihm klar, macht Rossmann deutlich. „Dabei soll es auch bleiben. Aber vielleicht ist es möglich, dabei mehr Nachhaltigkeit zu ermöglichen.“ Er sei sicher, dass sich das Einwegbecherproblem auch über kommunale Initiativen und Absprachen anpacken lasse. „Viele unserer Städte und Gemeinden sind im Bereich Nachhaltigkeit sehr aktiv. Da könnte das Projekt ‚Mehrweg am Bahnsteig‘ein Mosaikstein werden.“

Die Bahn will der SPD-Mann indessen nicht aus ihrer Pflicht entlassen, für saubere Bahnhöfe zu sorgen. In einem Brief hat er die Konzernbeauftragte für Hamburg und Schleswig-Holstein, Manuela Herbort, aufgefordert, in der Sache aktiv zu werden. „Eine größere Anzahl an Müllbehältern und eine höhere Entleerungsfrequenz wären nach meinem Dafürhalten einfache und wirksame Initiativen, die diesen Missstand beheben könnten“, schreibt Rossmann an die Bahn-Managerin und bittet darum, entsprechende Maßnahmen zu veranlassen.

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