Breitband Heidgraben: Die Telekom bewegt sich

Rossmann (SPD): „Ein möglicher erster Schritt“

In die bisher verfahrene Situation in der Breitbandversorgung bestimmter Teile Heidgrabens kommt jetzt Bewegung. Wie der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann berichtet, will die Deutsche Telekom AG den Bewohnern der betroffenen Ortsteile und ihrer Bürgerinitiative jetzt ein Angebot für eine bessere Versorgung unterbreiten. Der Abgeordnete hatte bei der Telekom und der Regulierungsbehörde im Sinne der Anlieger interveniert.

Die langwierige Überprüfung der örtlichen Gegebenheiten durch die Telekom – Rossmanns Schreiben an den Konzern datiert vom 3. Juli dieses Jahres – hat nun offenbar zu Ergebnissen geführt. „Die Telekom gibt an, durch den Einsatz zusätzlicher Technik eine Verbesserung der Versorgung herbeiführen zu können“, erklärt Rossmann. Um die notwendigen Investitionen zu ermitteln, will der Konzern jetzt eine Bedarfserhebung bei den Breitbandkunden im betroffenen Heidgrabener Bereich durchführen.

Für Rossmann ist die Reaktion der Deutsche Telekom ein erster Schritt, um beim Versorgungsproblem der Gemeinde voran zu kommen. „Ich hätte es begrüßt, wenn der Versorger etwas konkreter geworden wäre, was die nach dem angebotenen Ausbau zu erwartenden Bandbreiten angeht“, macht der SPD-Mann deutlich. „Aber immerhin räumt der Dienstleister endlich ein, dass es erhebliche Probleme in der Versorgung Heidgrabens gibt. Und es sieht ganz danach aus, dass er sich auch mit Lösungsszenarien befasst.“

Der Abgeordnete hofft jetzt, dass die Telekom sich im direkten Kontakt mit den betroffenen Haushalten um eine schnelle Behebung der Missstände bemüht. „Die betroffenen Heidgrabener und auch ihr Bürgermeister Ernst-Heinrich Jürgensen sind verständlicherweise ungeduldig und drängen auf eine Verbesserung der Situation. Dabei bleibt die Telekom bis auf Weiteres in der Pflicht“, betont Rossmann.

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