Breitband Heidgraben: SPD-Abgeordneter nimmt Telekom in die Pflicht

Rossmann: „Bürger erwarten zu Recht eine Sicherstellung der Mindestversorgung“

„Die Deutsche Telekom soll schnell für die vorgesehenen Mindestübertragungskapazitäten im Bereich des Heidgrabener Sperberwegs sorgen – oder den Weg für den Zweckverband Breitband Marsch und Geest frei machen.“ Das verlangt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann. In einem Brief hat der Politiker den Konzern mit den aktuellen Berichten über die Situation im Ort konfrontiert und eine Stellungnahme gefordert.

„Ich möchte Sie dringend um Aufklärung darüber bitten, wie Sie als Versorger eine derartige Differenz zwischen den tatsächlichen Übertragungsgeschwindigkeiten und den von den Versorgern an die Bundesnetzagentur gemeldeten Geschwindigkeiten begründen und rechtfertigen“, fordert der Parlamentarier in seinem Schreiben und macht deutlich: „Nach meinem Empfinden erwarten die betroffenen Bürger zu Recht eine zügige Sicherstellung der Mindestübertragungsraten.“ Wenn die Telekom den Missstand nicht schnell beheben könne, soll sie wenigstens nicht weiter blockieren, findet Rossmann. Er empfiehlt dem Multi, in diesem Falle eine offizielle Meldung an die Bundesnetzagentur abzugeben, dass die Übertragungswerte im fraglichen Bereich 30 Mbit/s nicht erreichen, um die zügige Förderfähigkeit des Ausbaus durch den Zweckverband zu ermöglichen.

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