Die SPD auf Polizeibesuch

Sprachen über die Elmshorner Polizeiarbeit: Ernst Dieter Rossmann, Beate Raudies, Dietmar Engelhorn und Thorsten Buchwitz (v.l.n.r.).

Sprachen über die Elmshorner Polizeiarbeit: Ernst Dieter Rossmann, Beate Raudies, Dietmar Engelhorn und Thorsten Buchwitz (v.l.n.r.).

Raudies und Rossmann im Jahresgespräch mit der Elmshorner Polizeiführung

Gute Nachrichten standen im Mittelpunkt des jährlichen Informations- und Meinungsaustausches, der von der Elmshorner SPD schon seit langem mit der Elmshorner Polizei geführt wird. Die SPD – Ortsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Beate Raudies und ihr Bundestagskollege Ernst Dieter Rossmann hatten auch in diesem Jahr wieder etliche Fragen zur Entwicklung der Ausstattung, zu Kriminalitätszahlen und zu den weiteren Perspektiven der Polizeiarbeit vor Ort mitgebracht. Revierleiter Thorsten Buchwitz und Kripo – Chef Dietmar Engelhorn stellten dabei nicht nur die seit 2013 schrittweise deutlich verbesserte Raumsituation und die Renovierung des Polizeigebäudes in der Moltkestraße heraus, sondern auch die Ausstattung mit modernen Fahrzeugen und die Sicherung der Hofanlage.

Positiv bewertet wurde im Gespräch die negative Entwicklung bei den Diebstahlsdelikten. Hier würde die Einrichtung einer Sonderkommission, die schon seit längerem im Kreis Pinneberg mit diesem Schwerpunkt arbeiten würde, auch in Elmshorn gute Wirkung zeigen. Gleichzeitig wiesen die Leitungskräfte der Elmshorner Polizei im Gespräch mit den Abgeordneten aus Bund und Land darauf hin, wie wichtig die aktive Mitwirkung der Bürger ist, wenn es zu Auffälligkeiten im Wohnbereich kommt, die auf einen Diebstahlsversuch hinweisen können. Thorsten Buchwitz: „Lieber einmal zu viel bei der Polizei anrufen als einmal zu wenig. Solche Hinweise helfen ganz entscheidend “ Die Polizei in Elmshorn will deshalb auch weiterhin einen Schwerpunkt in der Aufklärungs- und Präventionsarbeit setzen, was die SPD – Ortsvorsitzende Beate Raudies sehr begrüßte. „Präventionsarbeit ist auch wichtig für das persönliche Sicherheitsgefühl. Information und Aufklärung können dazu entscheidend beitragen“, so die Landtagsabgeordnete.

Für den Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann war die Information von besonderem Interesse, dass die Anwesenheit der Bundespolizei im Elmshorner Bahnhofsbereich sich wieder verbessert hat. Rossmann: „Hier hat offensichtlich der nachlassende Einsatzbedarf an den Außengrenzen Deutschlands und die personelle Aufstockung der Bundespolizei insgesamt schon zu verstärkten Präsenzzeiten in Elmshorn geführt. Diese Einschätzung durch die örtliche Polizei ist sehr wichtig, denn das Bundesinnenministerium  hat auf meine präzisen Anfragen leider immer nur sehr ausweichende und unverbindliche  Antworten gegeben.“ Ein wichtiger Diskussionspunkt in der Runde der Abgeordneten mit den Polizeiexperten war auch die Frage, ob eine Videoüberwachung in den S – Bahnen zu mehr objektiver und subjektiver Sicherheit führen und die Aufklärungsarbeit erleichtern kann. Während dieses in Hamburg möglich ist, gibt es hierzu in Schleswig – Holstein noch eine andere Rechtslage. Hierzu hatte es auch auf dem letzten SPD – Kreisparteitag einen entsprechenden Antrag gegeben, diese Möglichkeiten zu erweitern. Auch eine Fachveranstaltung mit Vertretern von Bahn und Busunternehmen ist hierzu von der SPD im Kreis Pinneberg durchgeführt worden. Die Elmshorner Polizeiexperten zeigten sich für eine solche Annäherung an die Hamburger Gegebenheiten offen, warnten aber zugleich davor, in einer Videoüberwachung ein Allheilmittel zu sehen. Entscheidend bleibe immer die Ausstattung mit Personal und die Zeit für die ganz konkrete Polizeiarbeit. Technik könne da helfen, aber den Menschen nicht ersetzen.

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