Halstenbek plant mit am Radschnellweg nach Hamburg

Erkundeten die Fahrradgemeinde Halstenbek: die SPD-Kreistagsfraktionsmitglieder Victoria Kuczka (l.) und Helmuth Jahnke (r.), Bürgermeister Claudius von Rüden (2.v.l.), SPD-Bundestagsabgeordneter Ernst Dieter Rossmann (3.v.l.) und Ortsfraktionsmitglied Hildegard Krüger.

Erkundeten die Fahrradgemeinde Halstenbek: die SPD-Kreistagsfraktionsmitglieder Victoria Kuczka (l.) und Helmuth Jahnke (r.), Bürgermeister Claudius von Rüden (2.v.l.), SPD-Bundestagsabgeordneter Ernst Dieter Rossmann (3.v.l.) und Ortsfraktionsmitglied Hildegard Krüger.

SPD inspziert Halstenbeker Varianten zusammen mit Bürgermeister Claudius von Rüden

Auf 32 Kilometer soll der Radschnellweg von Elmshorn bis nach Hamburg-Elbgaustraße ausgelegt sein, der in einigen Jahren dann auch durch Halstenbek führen wird. „Immer an der Bahn lang“ ist die grobe Orientierung für dieses Projekt im Kreis Pinneberg, das als eines von mehreren Projekten dieser Art in der Metropolregion Hamburg jetzt auch auf einem Bürger-Workshop am 10.9. in Pinneberg weiter vertieft werden soll. Für die Halstenbeker SPD und den Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann war dieses Anlass, mit dem Halstenbeker Bürgermeister Claudius von Rüden und der SPD-Fraktion im Gemeinderat zwei möglich bahnnahe Varianten zwischen den S-Bahn-Stationen Halstenbek und Krupunder abzufahren. Bürgermeister Claudius von Rüden stellte dabei klar, dass es sich im dicht besiedelten Hamburger Nachbarschaftsbereich wohl weniger um eine „direkte querungsfreie Fahrrad-Autobahn“ handeln könne, sondern mehr um komfortable, gut ausgebaute Strecken in einem optimierten System von Radwegeverbindungen. Claudius von Rüden: „Die Anschlussstücke sind dabei besonders wichtig, damit es nicht immer wieder zu störenden Lücken und umständlichen Querungen kommt.“ Dass im Gebiet Halstenbek über die Trassen Bickbargen bzw. Hagenwisch/Holstenstrasse durchaus geeignete gute Radwegestrecken sind, konnten die Teilnehmer bei ihrer  Erkundungstour per Rad dann selbst in Augenschein nehmen.

Radschnellwege nach der Festlegung, wie sie kürzlich in einer Verwaltungsvereinbarung von Bund und Ländern für die Jahre 2017 bis 2030 festgelegt worden sind, schließen nach den Informationen des SPD-Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann dabei mehrere Kriterien wie eine ausreichende Breite und Überholmöglichkeit für Radfahrer, optimierte Übergänge, die Nutzung vorhandener Wege und den Anschluss an den ÖPNV, Schulen und Krankenhäuser ein. Rossmann: „Auch sollen mehr als 2000 Radfahrten pro Tag im Durchschnitt zu erwarten sein.“ Haushaltsmäßig sind aktuell 25 Millionen Euro im Bundeshaushalt hinterlegt und der Bund verpflichtet sich zu einer Übernahme der Kosten von 75 bis 90 Prozent. Rossmann: „Hier muss energisch nachgebessert werden, denn für einen Kilometer richtiger Radschnellweg wird mit bis zu einer Million Euro kalkuliert. Da ist das Bundesprogramm bis jetzt wirklich nur ein Tropfen auf den heißen Stein bzw. ein zaghafter Anschub. Bei über 30 Milliarden jährlich im Verkehrshaushalt muss es hier in den nächsten Jahren zu einer anderen Prioritätensetzung kommen.“

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