Klimapaket: SPD setzt Nachbesserung für Pendler mit kleinem Einkommen durch

Rossmann: Kreis Pinneberger profitieren überdurchschnittlich

„Wenn die Mobilitätsprämie kommt, ist das eine gute Nachricht für die Kreis Pinneberger.“ Das sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann. Von der Nachbesserung beim Klimapaket der Bundesregierung profitieren Pendler mit kleinerem Einkommen. „Ich setze mich schon lange dafür ein, dass bei Förderungs- und Entlastungsmaßnahmen auch diejenigen profitieren, die keine Steuern zahlen. Ich freue mich, dass das bei der Pendlerpauschale jetzt der Fall sein wird“, betont der Parlamentarier. „Für Belastungen durch die Maßnahmen für den Klimaschutz muss es einen Ausgleich geben, und zwar nicht mit der Gießkanne, wie es die Grünen und andere wollen, sondern mit einem starken sozialen Akzent.“

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Zahlen, die die IG BAU jetzt vorgelegt hat und nach denen die Zahl der aus dem Kreis zur Arbeit pendelnden Menschen auf über 100000 gestiegen ist, ist die Einigung positiv zu bewerten, findet der SPD-Mann. „Von der Anhebung der Pendlerpauschale ab dem 21. Kilometer profitieren zum Beispiel alle, die im Hamburger Zentrum arbeiten und von der Hansestadt aus gesehen jenseits des Kreisausschnitts Wedel-Pinneberg-Bönningstedt wohnen“, macht Rossmann deutlich. „Und es ist gut, dass diejenigen mit geringerem Einkommen dabei jetzt nicht ausgeschlossen bleiben.“

Die neuen Regelungen zur Pendlerpauschale sollen 2021 in Kraft treten. Ab dem 21. Kilometer werden dann 35 statt 30 Cent angesetzt. Wer die Ausgaben wegen eines kleinen Einkommens nicht über die Steuer ausgleichen kann, soll dann die „Mobilitätsprämie“ in entsprechender Höhe erhalten.

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