Mehr Weiterbildung rechtzeitig vorbereiten

Rossmann fordert Weiterbildungsplänepencil-918449_1920

„Fast 50 Prozent mehr Mittel für die berufliche Aufstiegsfortbildung sind ein wirklich großer Schritt nach vorne, der ab dem nächsten Jahr gegangen werden soll.“, so kommentiert der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Bildungsausschusses im Deutschen Bundestag die Pläne der Großen Koalition, die Aufstiegsfortbildung und höhere Berufsbildung deutlich zu stärken.

So sollen Meister, Fachwirte, Techniker und auch Erziehungsfachkräfte künftig mehr Unterstützung vom Staat erhalten, wenn sie Fortbildungsmaßnahmen in Voll- oder Teilzeit planen. Rossmann: „Die Steigerung der Zuschüsse für Lehrgangs- und Prüfungskosten von 40 auf 50 Prozent ist genauso ein Fortschritt wie die Freistellung von Rückzahlungen für Menschen mit einem niedrigen Einkommen und Vermögen, die jetzt kommen soll.“ Besonders wichtig für den Abgeordneten ist, dass künftig nicht nur eine, sondern bis zu drei Fortbildungen pro Person mit dem Aufstiegs-BAföG gefördert werden sollen. Damit soll der Aufstieg von Berufsspezialisten zum Berufsbachelor bis hin zum Berufsmaster ermöglicht werden.

Rossmann: „Gerade die zukünftig geplante Förderung von Berufsspezialisten mit einer Aufstiegsmöglichkeit bis hin zum Meister, Fachwirt oder anderen Berufsqualifikationen auf einem höheren Niveau wird bei den Betroffenen und in den Firmen noch viel zu wenig in den Blick genommen. Hier sollten sich alle Interessierten rechtzeitig darauf vorbereiten, damit die zusätzlichen Förderangebote dann im nächsten Jahr schnell zum Tragen kommen können.“ Der Abgeordnete weist darauf hin, dass im letzten Jahr rund 167.000 Personen bei ihrer beruflichen Aufstiegsfortbildung unterstützt werden konnten. Rossmann: „Diese Zahl wollen wir jetzt deutlich erhöhen, um dem Wandel in der Arbeitswelt gerecht zu werden und die Bedarfe an Führungskräften im beruflichen Bereich rechtzeitig abzudecken.“

Für den Abgeordneten ist auch wichtig, dass es einen engen Zusammenhang zwischen der Reform des Berufsbildungsgesetzes und der Reform des Weiterbildungsgesetzes gibt. „Aus- und Weiterbildung werden in Deutschland noch nicht so eng zusammengedacht und politisch gestaltet, wie das für die Zukunft unbedingt notwendig ist. Das Ziel muss sein, dass es nicht nur für jeden Menschen einen Rechtsanspruch auf eine berufliche Ausbildung, sondern auch entsprechende Rechte auf Weiterbildung gibt.“, so der SPD-Bildungspolitiker.

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