Rossmann: „Ein gutes Zeichen für die Schulen!“

SPD-Abgeordneter freut sich über den Durchbruch in der Förderung von Schulen in benachteiligten sozialen Quartieren

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Während Bund und Länder sich in der Finanzierung und rechtlichen Absicherung des Digitalpaktes für die Schulen immer noch nicht einigen konnten, hat es in einem anderen Bereich der Schulförderung jetzt einen parlamentarischen Durchbruch gegeben. Ernst Dieter Rossmann, SPD-Bundestagsabgeordneter im Kreis Pinneberg und Ausschussvorsitzender im Bildungsausschuss des Deutschen Bundestages, stellt erfreut fest, dass ein gemeinsamer Antrag von CDU/CSU und SPD am Mittwoch im Bildungsausschuss eine klare Mehrheit gefunden hat, mit dem ein Schulförderprogramm mit einem Gesamtvolumen von 125 Millionen Euro gestartet werden soll.

Das Ziel ist, in den nächsten Jahren bis zu 300 Modellschulen auszuwählen und mit Mitteln des Bundes besonders zu fördern. Ausgewählt werden sollen dabei Schulen in benachteiligten sozialen Lagen und mit besonderen Aufgaben der Integration. Rossmann: „An solchen Schulen, die mit einem hohen Anteil an Schülern aus bildungsfernen Haushalten vor besonders großen Herausforderungen stehen, sollen neue Formen der Unterrichtsentwicklung gefunden werden. Das Ziel muss sein, junge Menschen über die individuelle Unterstützung beim Erwerb der notwendigen sozialen und kulturellen Kompetenzen zu fördern.“

Nach einer ersten Phase der Unterstützung sollen dann die positiven Erfahrungen aus den Modellschulen in einer zweiten Phase auf die Fläche übertragen werden. Vorgesehen ist dabei, alle Schulformen zu fördern – von der Grundschule bis zur Berufsschule. Nach der Einigung mit den Ländern, die einen entsprechenden finanziellen Beitrag zu dem Gesamtprogramm leisten, soll die Umsetzung in Schulen zum zweiten Schulhalbjahr 2019/ 2020 gestartet werden.

Rossmann: „ Es ist gut, dass es von den Ländern eigene Programme zur Förderung von solchen besonderen Chancenschulen gibt. Mit einer gemeinsamen Anstrengung von Bund und Ländern wollen wir erreichen, die sozialen Ungleichheiten und Lernrückstände von benachteiligten Schülerinnen und Schülern schrittweise abzubauen.“

Der Abgeordnete hofft, dass sich unter den Schulen aus Schleswig-Holstein auch Schulen aus dem Kreis Pinneberg für dieses Programm interessieren. „Positive Bespiele für eine Stärkung von Schulen aus einem großstädtischen Umfeld wie der Hamburger Metropolregion werden durchaus ihre Bedeutung auch in anderen Teilen der Bundesrepublik bekommen“, so der Kreis Pinneberger SPD-Abgeordnete.

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