„Schwimmen statt planschen“

Rossmann: „Schwimmen lernen wieder ernst nehmen“

Studien der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) belegen, dass 50 Prozent aller zehnjährigen Kinder nicht richtig schwimmen können. Immer mehr Kinder tun sich im Wasser schwer. Für den Sswimmers-79592_1920PD-Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Bildungsausschuss im deutschen Bundestag Ernst Dieter Rossmann ist das Schwimmen lernen für die Kinder, wie allgemein für jeden Menschen, aber kein reines Privatvergnügen, sondern ein Teil der persönlichen Daseinsvorsorge.

Rossmann: „Beim Schwimmen lernen handelt es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die vom Staat, den Schulen, den Sportvereinen wie den Freizeitstätten insgesamt angegangen werden muss.“ Leider seien auch viele Eltern nicht mehr derart engagiert im Einsatz für das Schwimmen lernen ihrer Kinder, wie es in der Vergangenheit der Fall war. Rossmann: „Digitale Bildung ist sicherlich sehr wichtig, aber für die Kinder muss das Schwimmen lernen genauso dazu zählen wie auch das Radfahren und andere Formen der Bewegungssicherheit.“

Der SPD-Politiker fordert deshalb nachdrücklich ein, die Schwimmgelegenheiten für Kinder und Jugendliche und die breitere Öffentlichkeit nicht weiter einzuschränken. „Wir brauchen die Schwimmbäder für die Freizeitgestaltung und den Schwimmsport, aber vor allen Dingen auch für das Schwimmen lernen und die Wassersicherheit.“ Der Abgeordnete fordert hierzu eine gemeinsame Aktion vom Land als Bildungsträger für die Schulen, den Kommunen als Träger von Bädern sowie den Schulen selbst. Rossmann: „Es ist schon ein gutes Zeichen, dass das Land auch zusätzliche Investitionsmittel für die teuren Reparaturen und Modernisierungen bei den Schwimmbädern zur Verfügung stellt, genauso wie sich auch der Bund mit seinen Konjunkturprogrammen hier positiv eingebracht hat.“

Wichtig ist für den Abgeordneten vor allen Dingen, dass es auch regelmäßigen Schwimmunterricht in den Schulen gibt, und dass Aktionswochen durchgeführt werden, um in einem Kompaktprogramm den Kindern eine Grundlage beim Schwimmen lernen geben zu können. Dazu sollten für die Grundschüler nicht nur Fertigkeiten beim Schwimmen gehören, sondern genauso eine Kenntnis über die wichtigsten Baderegeln. Denn gerade die sich häufenden Unfälle, bis hin zu solchen mit tödlichem Ausgang in der Sommerzeit, zeigen für den Abgeordneten, wie wichtig ein solcher bewusster Umgang mit Baderegeln ist. Rossmann: „Das Ziel muss doch für die Zukunft sein, dass alle Kinder als sichere Schwimmer in die Sommerferien gehen können.“

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