Von moderner Menschenführung bis zu technologiegestützter Ausbildung: Die Bundeswehr richtet sich auf die Zukunft aus

Tauschten sich über die Bundeswehr als Parlamentsarmee und die Herausforderungen für moderne Streitkräfte aus: Oberstleutnant Felix Leendertz, Kommandeur der I. Lehrgruppe, SPD-MdB Ernst Dieter Rossmann, SPD-Landtagsabgeordneter Thomas Hölck und Oberst Michael Skamel, Kommandeur der Unteroffizierschule in Appen.

Tauschten sich über die Bundeswehr als Parlamentsarmee und die Herausforderungen für moderne Streitkräfte aus: Oberstleutnant Felix Leendertz, Kommandeur der I. Lehrgruppe, SPD-MdB Ernst Dieter Rossmann, SPD-Landtagsabgeordneter Thomas Hölck und Oberst Michael Skamel, Kommandeur der Unteroffizierschule in Appen.

SPD-Abgeordnete informieren sich beim Besuch der Appener Unteroffizierschule der Luftwaffe

Eine moderne Bundeswehr muss als Parlamentsarmee von Geist und Haltung genauso wie von Ausrüstung und Einsatzfähigkeit auf die Zukunft ausgerichtet sein. Hierin herrschte Übereinstimmung in dem Gespräch, zu dem kürzlich die SPD-Abgeordneten aus dem Kreis Pinneberg, Ernst Dieter Rossmann aus dem Bundestag und Thomas Hölck aus dem Landtag, mit dem Kommandeur der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Appen, Oberst Michael Skamel, und dem neuen Kommandeur der I. Lehrgruppe, Oberstleutnant Felix Leendertz, zusammengekommen sind. Die Abgeordneten informierten sich dabei über die aktuellen Entwicklungen in der Ausbildung: von der Menschenführung, über den Einsatz digitaler Medien bis zu  Veränderungen in den Ausbildungsmethoden. „Der zunehmende Einzug technologiegestützter Ausbildung und der Kompetenzorientierung fordern uns organisatorisch wie fachlich, sind aber nötig, um mit der Ausbildung am Puls der Zeit zu bleiben“, so die Schulleitung. Die Unteroffizierschule der Luftwaffe ist für die allgemeinmilitärische Ausbildung aller Unteroffiziere und Feldwebel in Luftwaffenuniform zuständig.

Die Arbeit mit dem neuen Traditionserlass der Bundeswehr und die politische Bildung waren weitere Gesprächspunkte. Ernst Dieter Rossmann begrüßte hierzu ausdrücklich, dass sich der neu gefasste Traditionserlass vor allen Dingen auf die demokratische Geschichte der Bundeswehr nach dem Zweiten Weltkrieg bezieht. Rossmann: „Das ist der Bezugspunkt für die Bundeswehr seit 1955 und hier finden sich viele wichtige Vorbilder und Leitgedanken, auf die ein modernes Traditionsverständnis gründen muss.“

Auch die bauliche Entwicklung und die Ausstattung der Kaserne kamen beim Meinungsaustausch der Schulführung mit den Abgeordneten zur Sprache. Rossmann: „Schleswig-Holstein ist nach Mecklenburg-Vorpommern der zweitstärkste Bundeswehrstandort in Deutschland.“ Dass das Verteidigungsministerium bis Ende 2021 eine halbe Milliarde Euro im Land investieren will, wurde dabei als ein gutes Zeichen gewertet.

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