„Vorausschauende Politik“: Prisdorf setzt auf Mobilität und Kinderbetreuung

SPD-Politiker Rossmann und Vogel bei Bürgermeister Schwarz

Tauschten sich über die Prisdorfer Zukunftsthemen aus (v.l.n.r.): SPD-Landtagsabgeordneter Kai Vogel, Bürgermeister Rolf Schwarz, SPD-Gemeindevertreter Manfred Uhl und SPD-Bundestagsabgeordneter Ernst Dieter Rossmann (nicht im Bild)

Tauschten sich über die Prisdorfer Zukunftsthemen aus (v.l.n.r.): SPD-Landtagsabgeordneter Kai Vogel, Bürgermeister Rolf Schwarz, SPD-Gemeindevertreter Manfred Uhl und SPD-Bundestagsabgeordneter Ernst Dieter Rossmann (nicht im Bild)

Bund, Land und Kommune an einem Tisch – bei seiner Bürgermeister-Gesprächstour durch den Kreis Pinneberg hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann kürzlich auch der Gemeinde Prisdorf und dort zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Kai Vogel den Bürgermeister Rolf Schwarz und den SPD-Gemeindevertreter Manfred Uhl besucht.

Verkehrsinfrastruktur, Kindertagesstättenausbau und die Finanzen waren die herausragenden Themen der Gesprächsrunde. Zu dem neu gestalteten Bahnhof und der Park&Ride-Anlage mit 80 neuen Pkw und über 100 überdachten Fahrradparkplätzen waren die beiden Abgeordneten dabei voll des Lobes. Der Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann hierzu: „Das ist vorausschauende Politik, denn die Kombination der Bahn mit Auto oder Fahrrads wird für die Zukunft immer wichtiger werden. Glückwunsch an die Gemeinde Prisdorf, dass sie hier die Zeichen der Zeit erkannt hat und dieses Projekt tatkräftig umgesetzt hat. “

Bürgermeister Rolf Schwarz und Manfred Uhl von der SPD sehen hierbei auch das mittelfristig geplante Projekt eines Radschnellweges von Hamburg bis nach Elmshorn „absolut positiv“. Die Gemeinde Prisdorf stünde da nicht im Wege, zumal sich auch ganz praktisch Wegeverbindungen abzeichnen. Aktiv ist die Gemeinde auch mit großem Einsatz bei der Erweiterung des Kindertagesstätten-Angebots. „Mit einer weiteren Elementargruppe und Krippengruppe ist hier das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht“, so Bürgermeister Rolf Schwarz.

Allerdings seien die Kosten für die Gemeinde, die mit dem weiteren Kita-Ausbau verbunden seien, erheblich. Der Appell der Gemeindepolitiker an die Abgeordneten aus Bund und Land war deshalb, hier zu einer dauerhaften Entlastung der Gemeindehaushalte beizutragen. Das sei eine entscheidende Kostenposition, die absehbar bei vielen Gemeinden ins Haushaltsdefizit führen werde. „Hier muss etwas Durchgreifendes passieren“, so der Appell. Bund, Länder und Kommunen müssten bei dieser großen Zukunftsaufgabe, gerade auch mit Blick auf das geplante Betreuungsrecht an der Grundschule, noch viel enger zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit werde im Verhältnis der Kommunen untereinander immer wichtiger. Rossmann: „Im dicht besiedelten Kreis Pinneberg mit seinen wachsenden Einwohnerzahlen und der hohen Binnenmobilität sind für die Menschen die Gemeindegrenzen schließlich weniger wichtig als ein gutes Gesamtangebot der Daseinsvorsorge.“

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