„Der 8. Mai soll offizieller Gedenktag werden“

Rossmann (SPD) unterstützt Initiative der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte

„75 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs ist es an der Zeit, dass der 8. Mai als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus offizieller Gedenktag in Schleswig-Holstein wird.“ Das sagt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann. Der Politiker unterstützt damit eine Initiative der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte (LAGSH) als einer der Erstunterzeichner.

Mit der Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 und dem Ende der Nazi-Herrschaft habe das Land die Zäsur erfahren, die einen demokratischen Neuanfang möglich gemacht habe, so Rossmann. „Dieses Datum steht daher sowohl für das Gedenken an die Schrecken des Nazi-Terrors und seine Opfer als auch für den Neustart der freiheitlichen Demokratie in den westlichen Besatzungszonen und der Bundesrepublik. Das macht diesen Tag auch für die Erinnerungskultur ausgesprochen wichtig“, betont der Abgeordnete.

Der SPD-Mann hatte zuletzt Anfang Februar in einer öffentlichen Veranstaltung in Elmshorn mit Interessierten und Experten über Erinnerungsarbeit und aktuelle Formen der Gedenkkultur 75 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus diskutiert. „Ein wichtiger Teil der Erinnerungskultur sind immer auch Gedenktage“, sagt Rossmann. „Ich würde mich freuen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger sich an der Unterschriftensammlung der Gedenkstättenvereine beteiligen und unsere Initiative unterstützen.“ Die gesammelten Unterschriften sollen am 8. Mai an Landtag und Landesregierung überreicht werden.

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