Die globale Klima-Krise und die Corona-Pandemie zeigen ganz klar: Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsjournalismus sind systemrelevant. Das öffentliche Fachgespräch des Ausschusses für Bildung und Forschung hat die Unterstützung aus Wissenschaft, Gesellschaft und Medien für die Koalitionspläne deutlich gemacht, die Wissenschaftskommunikation nachhaltig zu stärken und den Wissenschaftsjournalismus strukturell zu unterstützen.

„Wissenschaft braucht Interesse, Vertrauen, Verstehen und Kritik. Sie gehört in die Mitte der Gesellschaft bis hin zur Bürgerwissenschaft. Gerade in unsicheren Zeiten von ‘Fake News, Verschwörungstheorien und Wissenschaftsfeindlichkeit in Teilen der Bevölkerung muss deshalb gute Wissenschaftskommunikation ein Leitbild der Forschungs- und Wissenschaftspolitik sein.

Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt, dass die Sachverständigen des öffentlichen Fachgesprächs zur Wissenschaftskommunikation die Pläne der Koalition befürworten, die Wissenschaftskommunikation nachhaltig zu stärken und den Wissenschaftsjournalismus strukturell zu unterstützen. Dabei gab es breite Zustimmung für die Feststellung, dass der Wissenschaftsjournalismus ein öffentliches Gut ist, das Anerkennung und Förderung verdient. Die SPD-Bundestagsfraktion spricht sich für ein Stiftungsmodell in öffentlicher und privater Partnerschaft aus, weil darin die grundgesetzlich garantierte Freiheit von Wissenschaft und Presse gleichermaßen verwirklicht werden kann.

Die Ankündigung des Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Peter-André Alt, Qualitätskriterien für die Wissenschaftskommunikation und mehr Verbindlichkeit durch Selbstverpflichtung in den Hochschulen anzustreben, wird von der SPD-Bundestagsfraktion ausdrücklich begrüßt. Gute Wissenschaftskommunikation sollte eine Grundkompetenz aller Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sein.“

Quelle: https://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/wissenschaftskommunikation-systemrelevant