Rossmann (SPD) unterstützt Bewerbung für das Denkmalschutz-Sonderprogramm VII des Bundes



Hoffen auf Bundesgelder auch für den nächsten Bauabschnitt bei der Sanierung der Uetersener Klosterkirche: Kirchenvorsteher Erhard Vogt und Pastorin Kirsten Ruwold.

Was hat sich bei der Sanierung der Klosterkirche in Uetersen bisher getan? Und wie soll es weitergehen? Darüber informierte sich jetzt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete vor Ort. Für einen Förderantrag beim Bund hat der Politiker Kirchenvorsteher Erhard Vogt und Pastorin Kirsten Ruwold dabei seine Unterstützung zugesagt.

Die Spätbarocke Klosterkirche in Uetersen wurde in den Jahren 1748-49 als Kirche des adligen Damenstifts und der Kirchengemeinde gegründet und stellt immer noch eines der hervorragendsten Kirchenbauwerke in Schleswig-Holstein und darüber hinaus dar. Diese denkmalgeschützte Kirche konnte zwischen 1998 und 2006 in mehreren Abschnitten von außen saniert werden und im Jahr 2010 konnte dann auch im Inneren der Kirche das Tonnengewölbe mit den wertvollen Deckengemälden des italienischen Malers G.B.I. Colombo restauriert werden. Schon bei der Restaurierung aller bisherigen Bauabschnitte ist der Kirchengemeinde mit erheblichen Bundesmitteln geholfen worden. Der Kirchenvorsteher Erhard Vogt und die Gemeindepastorin Kirsten Ruwoldt arbeiten nun zusammen mit einer Facharchitektin an einem Sanierungskonzept, mit dem sie die weitere Sanierung der Kirche auch mit Blick auf das Sonderprogramm VII des Bundes für das Jahr 2021 vorantreiben wollen. Bei einem Rundgang durch das Kirchengebäude zusammen mit dem Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann machten die Vertreter der Kirchengemeinde am Kloster den Abgeordneten insbesondere auf die notwendigen Sanierungen am Mauerwerk aufmerksam, da dieses durch zahlreiche Risse und auch andere Schäden stark gefährdet ist. Auch soll die Wärmeerzeugung und Übergabe erneuert werden. Dazu ist eine Erneuerung der Beleuchtung und Elektroinstallation unbedingt wünschenswert.

Nachdem seit 1998 rund 2,5 Millionen Euro bereits in die Sanierung der hochbedeutsamen Klosterkirche investiert worden sind, ist auch für die weitere Sanierung ein Engagement des Bundes aus dem nationalen Denkmalschutzprogramm unverzichtbar. Rossmann: „Es ist jetzt schon sehr bemerkenswert, mit wie vielen eigenen Mitteln auch der Kirchenkreis und die Kirchengemeinde in die Sanierung dieses nationalen Kulturdenkmals eingestiegen sind. Ohne öffentliche Denkmalschutzmittel sind solche großen und aufwendigen Sanierungsmaßnahmen aber leider nicht zu schaffen.“ Rossmann und die Vertreter der Kirchengemeinde waren sich nach dem Rundgang einig, dass an dem Sanierungskonzept unter Einschluss von Wärme und Beleuchtung unbedingt weiter gearbeitet werden müsste, um dann die Chancen auf zusätzliche Mittel im Jahr 2021 rechtzeitig zu erhöhen. Rossmann: „Nachdem es seit 1998 immer wieder Unterstützung seitens des Bundes und des Landes für dieses wirklich bedeutende Kulturdenkmal gegeben hat, sollten jetzt alle gemeinschaftlich daran gehen, dieses bedeutende Kulturprojekt auch zu einem erfolgreichen Gesamtabschluss zu führen.“