Rossmann (SPD) informiert über Mittelfreigabe

„Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig am 3. Juni, die Elbvertiefung zu genehmigen, ist jetzt auch der Weg für die Fördergelder der Stiftung Elbefonds endlich frei.“ Das berichtet der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann. „Nach langen Jahren des Wartens können endlich Unterstützungszahlungen fließen, die den kleinen Unterelbehäfen dabei helfen, den Kampf gegen die Verschlickung zu finanzieren.“

Die erste Sitzung des Vergabeausschusses hat nach Angaben des Parlamentariers am 17. Juni stattgefunden, so dass in den nächsten Tagen Förderbescheide versandt werden können. „Ich hätte mir die Mittelfreigabe eher gewünscht, weil die Häfen an der Unterelbe ja bereits seit Langem unter Verschlickung infolge vorangegangener Fahrrinnenanpassungen leiden“, sagt Rossmann, der in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Veranstaltungen die Mediation zur Elbvertiefung begleitet und bei den Hamburger Bürgermeistern von Beust, Ahlhaus, Scholz und Tschentscher gleichermaßen auf die Unterstützung der Elbanlieger gedrängt hatte. „Und auch bei der Höhe der Zahlungen hätte ich mir mehr Entgegenkommen unserer hanseatischen Nachbarn gewünscht. Aber natürlich ist es eine gute Nachricht, dass es jetzt endlich heißt: ‚Leinen los!‘“, macht der SPD-Politiker deutlich.