Aufstiegs-BAföG stärkt Mittelstand

Rossmann begrüßt Anhebung der staatlichen Zuschüsse für angehende Technikerinnen, Fachwirte und Erzieherinnen

„Das neue Aufstiegs-BAföG ist ein echter Durchbruch, für den wir allein in dieser Legislaturperiode 325 Millionen Euro zusätzlich finanzieren. Die breite Zustimmung im Bundestag ohne Gegenstimmen ist ein starkes Zeichen dafür, dass wir die Fachkräftequalifizierung und die Gleichwertigkeit von höherer beruflicher Bildung und von akademischer Bildung wirklich ernst meinen.“ So bewertet der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bundestag Ernst Dieter Rossmann dieses wichtige Reformgesetz.

Ab dem 01.08.2020 gibt es für die berufliche Aufstiegsqualifizierung mehr Zuschüsse vom Staat. Ganz neu ist die Möglichkeit einer Mehrfachförderung. Eine Aufstiegs-Förderung kann künftig also auch drei Mal während der gesamten Fortbildungskarriere in Anspruch genommen werden. Gleichzeitig wird der Unterhaltszuschuss für Teilnehmende in einer Vollzeitfortbildung von 50 auf 100 Prozent erhöht. Die Höhe des Unterhalts richtet sich nach den aktuellen BAföG-Sätzen. Steigt das BAföG, steigt auch der Satz im neuen Aufstiegs-BAföG.

Rossmann: „Für angehende Technikerinnen, Fachwirte, Meister und die Erzieherinnen und Erzieher haben wir viel erreicht. Durch die Reform werden die Kosten für eine Aufstiegsqualifizierung endlich gesenkt. Höhere Zuschüsse für Maßnahmen- und Prüfungsgebühren sowie die Übernahme der Lebenshaltungskosten während einer Vollzeitförderung bringen uns der Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung ein großes Stück näher.“

Ein weiteres Element des neuen Gesetzes ist die Erhöhung des maximalen Gründerbonus von 66 Prozent auf 100 Prozent. Wer also nach seiner Aufstiegsfortbildung gründet oder einen Betrieb übernimmt, zahlt künftig keine Maßnahme- oder Prüfungsgebühren für die Aufstiegsfortbildung mehr.

Der Kreis-Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete findet: „Das ist ein starkes Angebot für einen Aufstieg durch Bildung und angesichts des Fachkräftemangels echte Mittelstandspolitik mit sozialem Kompass.“

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