Rossmann-Lob für Netzagentur: „Gute Entscheidung zur Südlink- Trasse“

Leitungskorridor berührt den Kreis Pinneberg nicht

„Das ist eine gute, weil sachgerechte Entscheidung.“ Mit diesen Worten hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann die Entscheidung über die Trassenführung des „Südlink“-Projektes begrüßt. „Die gewählte Variante ist gut für den Kreis Pinneberg und für die Allgemeinheit, vor allem deshalb, weil es die kürzeste und damit sinnvollste Trasse ist.“

Die Netzagentur ist bei der Festlegung des Korridors für die 525-Kilovolt-Leitung dem Vorschlag des Netzbetreibers und Bauherrn Tennet gefolgt. Damit wird das Fernstromkabel die Elbe bei Wewelsfleth queren. „Es ist gut, dass damit endlich der nächste Schritt getan ist, um dieses für die Energiewende wichtige Projekt voran zu bringen“, sagt der SPD-Politiker. Tennet stellt die Fertigstellung der insgesamt 700 Kilometer langen Verbindung zwischen Schleswig-Holstein und Bayern für das Jahr 2016 in Aussicht. Rossmann: „Das ist bereits ein Jahr später als ursprünglich geplant. Es muss jetzt – auch im Sinne des Klimaschutzes – sichergestellt  werden, dass es keine weiteren Verzögerungen gibt.“ Die Netzagentur hatte bei ihrer Entscheidung auch zahlreiche Anregungen und Einwände aus Veranstaltungen und Erörterungen übernommen. „Insofern ist die Trassenentscheidung auch ein Ergebnis guter Bürgerbeteiligung“, betont Rossmann.

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